Danke den „Heinzelmännchen“ in Berlin

Den Rucksack voller Eindrücke und Ideen für die zukünftige Arbeit im Sportkreis Rottweil e. V. im Gepäck kehrten die sieben Funktionäre vom Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin zurück.
Selbstverständlich, dass auch sie abends die müden Glieder nicht im Himmelbett ausstreckten, sondern ihr Domizil in Kreuzberg im Klassenraum der Oberschule nach Aufblasen der Luftmatratze, wie weitere 700 Teilnehmer aus dem Schwäbischen ohne wenn und aber, ihre verdiente Ruhe fanden, denn die Tagen waren lang und die Nächte kurz.
Lange Wege waren zurückzulegen, um so viel wie möglich vom umfangreichen „Katalog“ der Veranstaltungen zu erhaschen. Neugierig harrte und lauschte man bei strömendem Regen vor dem Brandenburger Tor der Eröffnung des Festes. Und nicht nur die „Stars“ der Turn- und Gymnastikszene bestimmten bei ihren Deutschen Meisterschaften das Geschehen, nein vielmehr die Breitensportler waren es, die das Turnfest beherrschten und eigentlich viel mehr Interesse in den Medien verdient hätten. Und die Fülle und Vielseitigkeit der Turnfest-Akademie bot viel, sehr viel für die Teilnehmer und nun gilt es, dies in den Vereinen umzusetzen.

Sicherlich war nicht alles nur eitel Sonnenschein was es zu erleben und zu beobachten gab, denn es waren nicht die Kreuzberger die negativ auffielen, eher waren es Turnfestteilnehmer, die ein Turnfest mit einem Bier- und Randalefest verwechselten, doch dies war ein geringer Prozentsatz. Dass auch das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in Augenschein genommen wurde und wir den Rundgang durch den Ort der Informationen nicht ausließen, um uns zu erinnern, was von 1933 bis 1945 geschah. Nachdenklich stimmte, dass die Stelen als Irrgarten, Aussichtsplattform oder ganz einfach als Event zweckentfremdet werden.

Ein Highlith war für uns die Abschlussveranstaltung, sie ging wahrlich „unter die Haut“.
Dies überdimensionale Überraschungspaket war absolut gelungen.
Dass auch wir sportlich nicht untätig waren, sei es beim Wahlwettkampf, Wanderungen, Akademiethemen, Zilletest, sei nur am Rande erwähnt.
Informationen gab es in Hülle und Fülle und für uns steht fest:
„Kinder stark machen“, eine Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wird ein Thema in naher Zukunft beim Sportkreis Rottweil sein.
Bei einer Fassbrause, die wir mit unseren „Heinzelmännchen“ des Allgemeiner Turnverein Berlin, schlürften, ließen wir das Turnfest ausklingen.

Die Sportkreisler (v. links: Robert Nübel, Heike Hargina, Edith Moosmann, Edel Metzger, Gundi Liebehenschel, Sandy Liebehenschel, Martin Glunk) mit ihrem „Himmelbett“ in Kreuzberg

(Text und Foto von: Gundi Liebehenschel, Öffentlichkeitsreferentin)

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