Die Firma Sportkreis Rottweil floriert

Gundi Liebehenschel im Gespräch mit Wolfgang Jauch, Finanzreferent des Sportkreis Rottweil e.V.

Wolfgang, wir der Sportkreis Rottweil wissen ja nicht allzu viel von dir, jedoch deine beiden Töchter Felicitas und Cordula sind beim Sportkreis Rottweil keine Unbekannten. So erinnern wir uns noch gern daran als die Zwei die Sylt-Jugendfreizeiten mit der morgendlichen Strand-Gymnastik bereicherten und mit den Teilnehmern das Musical „Miss Saigon“ einstudierten und aufführten.

Beides mit Sicherheit Highlight, die unvergessen sind und das macht wiederum neugierig auf den Vater, den amtierenden Finanzreferenten des Sportkreises Rottweil.

G. Liebehenschel:
Ein Ehrenamt in der heutigen Zeit zu besetzen, mit Sicherheit keine leichte Aufgabe, umso mehr weiß der Sportkreis es zu schätzen, dass du uns keinen „Korb“ gegeben hast.
Was gab den Ausschlag ja zu sagen?

W. Jauch:
Persönliche Kontakte. Seit Jahren kenne ich den SportkreisPräsident und auch dich gut und weiß, dass beim Sportkreis gute Arbeit geleistet wird. Und dass ich ein Vereinsmensch bin, ist ja ein offenes Geheimnis. Schon früh kam ich mit dem Sport in Kontakt, denn mein Vater war bereits viele Jahre Vorstand beim Schneelaufverein Rottweil. So zog ich meine weißen Spuren in der nordischen Kombination. Beim TSV Rottweil frönte ich der Leichtathletik im Mittelstreckenbereich und für den Stadtjugendring Rottweil organisierte ich Ausfahrten in vielfältiger Weise. Selbst nahm ich im Engadin an einigen Ski-Marathons und bei einem Inliner-Marathon in München teil.
Meine beruflichen Meriten erwarb ich bei der Württembergischen Landessparkasse, die erste im Land, die seinerzeit von der Königin Katharina in Stuttgart ins Leben gerufen wurde.
Denke, dies sind alles Gründe, auch dem Ehrenamt etwas weiterzugeben.
Aber eigentlich hat der Sportkreis Glück gehabt!
Denn 14 Tage später nachdem ich dem SportkreisPräsident schon zugesagt hatte, fragte mich bei einem Tennisturnier des Tennisbezirk 7, Anton Hönle, ob ich nicht für den Tennisbezirk als Ehrenamtlicher einsteigen möchte…

G. Liebehenschel:
Seit einigen Wochen bist du nun der Sportkreis-Finanzreferent. Kannst du schon sagen, ob das Amt deinen Erwartungen bzw. Vorstellungen entspricht?

W. Jauch:
Zunächst wurde ich ja erst einmal ins „kalte Wasser“ geworfen, aber ich bin zuversichtlich.
Die Arbeit ist allerdings sehr umfangreich und es braucht eine gewisse Zeit der Einarbeitung. Möchte auch die vielschichtigen finanziellen Verfahren peu a peu modernisieren, will sagen, die neuen Medien, sprich PC-Programme dazu nutzen. Mein Ziel und meine Aufgabe ist es die öffentlichen Gelder gut zu verwalten und gerecht und gezielt zu verteilen.

G. Liebehenschel:
Wenn man dich anschaut, muss ganz zwangsläufig die Frage kommen: In welcher Sportart bist du aktiv und überhaupt welchen Stellenwert hat die Ausübung einer sportlichen Aktivität für dich? Womit hälst du dich fit?

W. Jauch:
Gerne spiele ich Tennis, fahre Rad und laufe Ski. So halte ich mich fit und nur so habe ich eine schwere Krankheit, die mich vor einigen Jahren traf, überwunden und wundere mich selbst, wie ich dies geschafft habe.
Ich glaube sagen zu können, nur weil ich stets sportlich aktiv war und meine positive Grundeinstellung, noch während meiner Krankheit, ließen mich wieder erstarken…

G. Liebehenschel:
Wie viel Zeit investierst du in dein Ehrenamt?
Bist du noch in weiteren ehrenamtlichen Positionen tätig?

W. Jauch:
Oh je, eine schwere Frage… Es gibt Wochen, da bin ich jeden Abend unterwegs, oder manchmal an einem Tag zwei/drei Termine, die wahrzunehmen sind.
Übrigens Chorgesang zählt auch zu meinen Leidenschaften.
Bin als Kirchenchorvorstand in Bochingen tätig und singe im Gauchor Rottweil sowie bei den“Frohsinngers“ Oberndorf und beim Skiclub Oberndorf habe ich seinerzeit das Skischulwesen mit aufgebaut. Und wenn noch Zeit bleibt , so male ich oder versuche mich als Steinbildhauer.

G. Liebehenschel:
Die Mitstreiter des Sportkreises Rottweil wissen deine klaren Aussagen zu schätzen und wünschen, dass du dich in deren Reihen auch wohl fühlen mögest!
Wie schätzt du selbst die ersten Kontakte ein?

W. Jauch:
Die Firma Sportkreis floriert. Es ist ein lebendiges Gremium und jeder gibt sein Bestes.
Selbst möchte ich speziell die Jugendarbeit im Sportkreis fördern, und nicht nur verwalten, dies sehe ich als Zukunftsaufgabe des Sportkreises Rottweil.

G. Liebehenschel:
Danke für deine offenen Worte und möge unter deiner finanziellen Führung nie Ebbe in der Sportkreiskasse herrschen und auf stets gute Zusammenarbeit für den Sport im Sportkreis Rottweil.

(Text und Foto von: Gundi Liebehenschel, Öffentlichkeitsreferentin)

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