„Ich will lieber zweimal verlieren, als einmal betrügen“

Sportkreis Rottweil e. V.

Mit 17 hat man noch Träume… und sportliche Ziele und zum 17. Male wurden die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler für das Erreichte in ihrer Sportart ausgezeichnet. Nicht leicht hatten es die Leser des „Schwarzwälder Boten“ bei der Wahl, die gemeinsam mit dem Sportkreis Rottweil und der Kreissparkasse Rottweil als Sponsor und Gastgeber, sich zu entscheiden. Verdient hatten es eigentlich alle, die zur Wahl standen. Dennoch erreichten in drei Kategorien die jeweils Erst-, Zweit- und Drittplatzierten ein Gros der abgegebenen Stimmen.

Bei den Frauen: 1. Nadine Müller (Kunstradsport) vom RV Herrenzimmern, 437 Stimmen; 2. Karin Steffens (Leichtathletik), TSV Rottweil, 378 Stimmen; 3. Myriam Krüger (Fußball) Oberndorf, 275 Stimmen.

Männer: 1. Christoph Burkard (Schwimmen), VSG Rottweil, 520 Stimmen; 2. Jens Ziegler (Ski alpin), SV Rottweil, 287 Stimmen; 3. Luan Krasniqi (Boxen), Rottweil, 194. Stimmen.

Mannschaften: 1. SG Schwarzwald-Baar-Heuberg, Schwimmen, 264 Stimmen; 2. VfB Bösingen, Fußball, 242 Stimmen; 3. Regina und Jörg Sülzle, Tanzen, 212 Stimmen.

Den Fairness-Pokal erhielt Jens Rohr aus Beffendorf, er war mit einem Geldpreis in Höhe von 600 Euro verbunden, bestimmt für die Nachwuchsförderung seines Vereins, dem TSV Hochmössingen.
Neben den Laudatio für die Geehrten gab es im Rahmenprogramm den Tempo-Jongleur Daniel Hochsteiner zu bewundern, der erst vor wenigen Tagen in Monte Carlo von Fürst Rainer mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet worden war. Er zeigte eine hochklassige Show, die dem Publikum viele Ahs und Ohs entvorlockte.
Robert Nübel, der Sportkreisvorsitzende zollte den Sportlern Respekt und Hochachtung für die Leistungen der Eltern, Trainer, Wegbegleiter, Förderer und Organisatoren. O-Ton Robert Nübel: „Die Wichtigkeit des Sports beginnt nach dem Sport“, nämlich persönliche Selbstentfaltung, fördern der Wertorientierung sowie Begeisterung und Motivation sie seien die Grundlage für spätere Toleranz, Teamgeist und Solidarität im sportlichen Verhalten“.

Hans-Ludwig Giebel, der Verlagsleiter des „Schwarzwälder Boten“ zeigte die Schattenseiten des Sports wie Doping oder den Schiedsrichterskandal in seiner sehr kritisch hinterfragten Rede auf. „Manche glauben an einen Zaubertrank wie bei Asterix und Obelix“. Dies ist jedoch nicht real, auch wenn es einen sauberen Sport, seit Menschen Sport treiben, nicht gegeben hat. Sein Vortrag endete mit einem Zitat von Franziska van Almsick: „Ich will lieber zweimal verlieren, als einmal betrügen“.

Aufmerksame Zuhörer: Der Sportkreisehrenvorsitzende und Träger des Ehrenrings des WLSB Eugen Trost und ganz hinten Peter Müller, Referent Kommunen und Sportkreis

(Text und Foto von: Gundi Liebehenschel, Öffentlichkeitsreferentin)

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