Infoabend des Veterinär- und Verbraucherschutzamtes Landratsamt Rottweil


Auf Einladung des Sportkreises Rottweil und des Vereinsringes Winzeln informierte Frank Rönz vom Veterinäramt des Landratsamtes Rottweil – 42 erschienene Teilnehmer – über die Anforderungen bei der Hygiene, beim Umgang mit Lebensmitteln bei Vereinsfesten, die richtige Kennzeichnung/Kenntlichmachung der Speise-und Getränkekarten. Und dass diese Themen nicht nur für die Vereinsmitglieder der Vereinsringe Fluorn und Winzeln interessant sind, zeigte sich darin, dass auch viele Vereinsvertreter aus dem Umland in die Alte Kirche gekommen waren. Nicht mit Paragrafenreiterei und trockener Theorie sondern anschaulich und für jeden verständlich, gelang es Rönz, die einzelnen Themen zu erklären. Oberste Priorität so Rönz habe die Hygiene, angefangen vom Handwaschbecken mit warmen Wasser, nicht parfümierter Seife, Papierhandtüchern. Kein Freund von Einweghandschuhen ist Rönz, und wenn dann nur bei Salaten, denn Einweghandschuhe verführten dazu sich weniger die Hände zu waschen. Mit zur optimalen Hygiene gehören ein sauberer Schurz und eine Kopfbedeckung, den  schon der erste Anblick des Bewirtungspersonales entscheide über einen Einkauf. Wichtiges Thema sei auch die richtige Kühlung von Lebensmitteln, kurze Wege seien notwendig um die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Die richtige Kühltemperatur sei den Verpackungen zu entnehmen. Keinesfalls dürften Lebensmittel in Kühlwagen gelagert werden sondern in intakten Kühlschränken- und Truhen. Hier sollten von den Festbetreibern insbesonders die Lieferanten kontrolliert werden, ob die Geräte auch den Vorschriften betreffs Sauberkeit und Energieeffizienz entsprächen, denn schließlich werde dafür auch Geld bezahlt. Um die angebotene Ware zu schützen, sollte ein Glasschutz zwischen Gast und Schankpersonal angebracht sein, und wenn dies nicht möglich sei, müsse ein Tisch als Abstandshalter genommen werden. Ein wichtiges Thema bei Festen sei der Kartoffelsalat, hier dürfe nur immer so viel Kartoffelsalat hergestellt werden, wie er unmittelbar verbraucht werde, keinesfalls dürfe Kartoffelsalat vom Vortag angeboten werden so der Apell von Rönz. Immer ein Auge richte er so Rönz auf die richtige Kennzeichnung von angebotenen Speisen und Getränken und Zusatzstoffen. Richtige Preisangabe, mit Menge und Herkunftsland sei ein wichtiges Kriterium für ihn unter anderem bei seinen Kontrollen. Eines stellte Rönz ganz klar, das Veterinäramt sei nicht dazu da, die Festbetreiber mit Vorschriften zu schikanieren sondern die Gesundheit der Festbesucher zu garantieren. Eine ausführliche Diskussion rundete den für alle hoch interessanten Abend ab. Bei Fragen so Rönz, stelle sich das Veterinäramt des Landratsamtes jederzeit zur Verfügung.
Und wie eine ordentliche Kleidung des Bewirtungspersonales aussehen soll, demonstrierte Rönz mit dem Vereinsringvorsitzendem Merten Seidel.


Das Foto zeigt den Referenten Frank Rönz (links)

und  Merten Seidel,  Vorsitzender des Vereinsringes

Text und Foto: Emil Moosmann

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