Engagement für Jugend liegt im Blut

Neue Sportkreisjugendleiterin Romina Burkhardt will mit Charme überzeugen

Von Jürgen Schleeh

Speerwurf zählt zu den Lieblingssportarten von Romina Burkhardt und erfordert eine enorme Zielgenauigkeit auf große Distanzen. Eine ideale Voraussetzung für die neue Sportkreisjugendleiterin, die mit dem Sportkreis Rottweil ein großes Aufgabengebiet zu beackern hat.

Dabei ist es ihr ein besonderes Anliegen, jeden der Jugendleiter in den Vereinen zu erreichen. Seit Mitte Februar ist die 23-Jährige im Amt, wurde als Nachfolgerin von Heike Hargina gewählt. Mit jugendlichem Elan geht Romina Burkhardt ihre neue Aufgabe auch an. Die Freude, sich für andere, insbesondere junge Sportler zu engagieren, sprüht förmlich aus ihr heraus. „Ich komme aus einer Familie, wo schon immer viel ehrenamtlich gemacht wird“, sagt sie und fügt an: „Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen“, egal ob in der Schule, im Verein oder nun eben auch auf Sportkreisebene, was für Romina Burkhardt nur eine logische Konsequenz ihrer eigenen Entwicklung zu sein scheint. Angst vor neuen Aufgaben hat sie nicht, zeigt sich eher interessiert und motiviert, sich dieser Herausforderung zu stellen und sie auch zu meistern.

Beruhigend ist für die neue Sportkreisjugendleiterin, „dass ich unterstützt werde, gerade von der Vorstandschaft des TV Sulz, es auch viele Jugendliche gibt, die mir helfen. Unterstützung war immer da, ich weiß, dass mir geholfen wird, das war mir auch wichtig, sonst hätte ich diesen Job gar nicht angenommen“, betont sie. „Natürlich bin ich hoch motiviert in dem neuen Amt etwas zu bewegen. Dabei ist mir sehr wichtig, die Kontakte zu den vielen Jugendleiter und Jugendleiterinnen in den Vereinen zu knüpfen, auch wenn das sehr zeitaufwendig wird. Aber diese Zeit nehme ich mir gern“, drückt Romina Burkhardt aus, wie sehr sie sich auf diese Aufgabe freut. Der Weg zu den Vereinen soll zunächst über E-Mails erleichtert werden, um die Sportkreisjugend vorzustellen, aber auch Treffen in kleineren Rahmen gehören dazu, „um die Jugendleiter zu unterstützen, was die Vereine für ihre Jugend machen können“, erläutert sie ihr Konzept, das in Abstimmung mit der Vorstandschaft des Sportkreises Rottweil umgesetzt werden soll.

Dankbar ist Romina Burkhardt, dass sie vorerst auch von ihrer Vorgängerin Heike Hargina unterstützt wird. „Das haben wir schon ausgemacht und auf ihr Wissen bin ich auch angewiesen“, sagt sie. Mit Aufgaben und gemeinsamen Aktionen möchte die neue Sportkreisjugendleiterin dazu beitragen, dass sich die jungen Sportler ihres Tätigkeitsbereiches besser kennen lernen. Viele Ideen und Anregungen gebe es vom Württembergischen Landessportbund (WLSB), die Romina Burghardt an die Vereine weiter geben will. Auch wenn sie durchaus Schwierigkeiten sieht, die Jugendleiter in den Vereinen für Neues zu begeistern, zeigt sie sich optimistisch: „Vom Typ her bin ich ein Mensch, der mit seinem Charme überzeugen kann. Ich sehe mich als Vermittlerin zwischen Verband und Vereinen und nicht als jemanden, der von oben etwas delegiert, sondern eher als Überwachungsorgan, um gemeinsam Ziele zu erreichen.“ Persönliche Kontakte und Meinungsaustausch sind Romina Burkhardt dabei sehr wichtig, um mögliche Vorurteile auszuräumen und Horizonte zu erweitern.

In ihrer Jugendzeit spielte Romina Burkhardt leidenschaftlich gerne Handball, schaffte es als Torhüterin bis in die Bezirksauswahl. „Gerade in der Zeit hatte ich eine Knieoperation, da war es mit meiner sportlichen Karriere schon vorbei“, erzählt sie mit einem Lächeln. „Danach wechselte ich zur Leichtathletik, das brauche ich als Ausgleich zu meinem Beruf und ist mir trotz der vielen Verpflichtungen sehr wichtig. Speerwurf und Diskus macht mir da am meisten Spaß, um fit zu bleiben. Dazu gehört auch mein jährliches Sportabzeichen beim TV Sulz. Das ist persönliche Motivation, dass ich das trotz meiner Knieverletzung jedes Jahr schaffe“, verdeutlicht sie ihre Entschlossenheit.

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