Romina Burkhardt alte und neue Sportkreisjugendleiterin

Sportkreis Rottweil: Mit Power zahlreiche Aufgaben bewältigt
Romina Burkhardt im Amt als Sportkreisjugendleiterin bestätigt /  Kinder sollen für Sport begeistert werden

IMG_6269»Romina Power« – ein Versprecher von Karl-Heinz Wachter, Vize-Präsident des Sportkreises Rottweil in seiner Funktion als Wahlleiter –

der aber treffend beschreibt, mit welchem Einsatz und Engagement die Sportkreisjugendleiterin an ihre Aufgaben im Sportkreis Rottweil herangeht.

Somit war es auch keine Überraschung, dass Romina Burkhardt einstimmig für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt wurde. Ebenso ihre Stellvertreter, Karlhelm Grießer und Edeltraut Metzger (in Abwesenheit).
Erfreut zeigte sich die Sportkreisjugendleiterin über die gute Resonanz bei der Versammlung der Turn- und Sportvereine im Sportheim des SV Villingendorf am vergangenen Montagabend, (24.2.2014)  konnte dabei auch einige neue und junge Gesichter begrüßen. »Ich hätte nicht gedacht, dass so viele kommen. In der vergangenen Nacht hatte ich noch Alpträume, nur fünf Leute wären erschienen«, gestand sie mit einem erleichterten Lächeln ein. Karl-Heinz Wachter, der den privat verhinderten Präsidenten des Sportkreises Rottweil, Robert Nübel, vertrat, betonte bei der Begrüßung: »Dem Sportkreisrat liegt die Jugend am Herzen, sie ist uns besonders wichtig.«
Eine Wertschätzung für die Arbeit im Sportkreis zollte Christian Keipert von der Württembergischen Sportjugend (WSJ), insbesondere für die Jugendleiter der Vereine. »Im Sport geht es um mehr als nur den Medaillenspiegel«, in Anspielung auf die gerade zu Ende gegangene Winter- Olympiade, dass die Arbeit an der Basis schnell in den Hintergrund gerate, obwohl die unerlässlich sei. »Kinder und Jugendliche für Sport begeistern, ihnen Werte vermitteln, sich dafür einzusetzen lohnt sich«, so Keipert. In ihrem Bericht beleuchtete Romina Burkhardt die Highlights und Aufgaben der vergangenen drei Jahre in der Sportkreisjugend. Dazu gehören »die Formen sportlicher Jugendarbeit weiterentwickeln, zur Persönlichkeitsbildung beitragen, das soziale Verhalten zu fördern, für die Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugendlichen eintreten, Internationale Verständigung wecken ebenso die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen fördern.«
Fester Bestandteil im Terminkalender ist die alljährliche Jugendsportlerehrung oder die Aktion »Cool und Clean«. »Ein Grillfest bei der Burg Herrenzimmern kam sehr gut an, ebenso ein Tape-Lehrgang, wo die Teilnehmer sehr viel Nützliches gelernt haben.
Wir sind ein Team, es macht großen Spaß, die vielschichtige Arbeit zu bewältigen«, betont sie. Als Romina Burkhardt 2011 in die Fußstapfen von Heike Hargina (sie scheidet aus dem Gremium aus privaten Gründen aus) trat, ging sie sehr zuversichtlich und optimistisch an ihre Aufgabe als Sportkreisjugendleiterin heran. Inzwischen habe sie jedoch feststellen müssen, dass es nicht immer leicht sei, an die Jugendleiter in den Vereinen heranzukommen, diese für neue Ideen zu begeistern. Hier wünsche sie sich eine weitere Verbesserung. Der Sportkreis Rottweil habe aktuell 234 Turn- und Sportvereine, in denen 25.000 Jugendsportler/ Innen im Alter zwischen 7 und 26 Jahren gemeldet seien. Diese treiben in rund 60 verschiedenen Fachsportarten aktiven Sport.

Neuwahlen
Unter dem Punkt »Wahlen« wurden zudem Martin Glunk (KSV Winzeln),
Dr. Ute Bender (RV Herrenzimmern) und
Bianca Haller (SV Villingendorf)
als Beisitzer einstimmig wiedergewählt.
Trotz gutem Zureden konnten aus der Versammlung keine weiteren Mitglieder animiert werden.
So auch nicht für den Posten des Jugendsprechers oder einer Jugendsprecherin, der vorerst vakant bleibt.
Doch man wolle in direkten Gesprächen versuchen, unter 25-Jährige dafür zu begeistern, im Sportreis mitzuarbeiten.

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Karlhelm Grießer, Bianca Haller, Romina Burkhardt, Dr. Ute Bender, Martin Glunk ( Edel Metzger)

Als Delegierte beim Landessportjugendtag am 5. April in Tübingen werden Romina
Burkhardt, Martin Glunk und Denis Harzer den Sportkreis Rottweil vertreten.


»Mitbestimmung Jugendlicher im Sportverein« Sportkreis
 Impulsreferat von Frercks Hartwig zum Jahr der Kinder- und Jugendrechte
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»Kinder haben Rechte, Kinder können und wollen auch mitbestimmen «. Dies brachte Frercks Hartwig, Diplom-Pädagoge aus Horb-Dettingen, den Teilnehmern bei der Versammlung der Sportkreisjugendleiter in Villingendorf in seinem »Impulsreferat« nahe. 2014 ist das Jahr der »Kinder- und Jugendrechte«. Die Regierungen würden sich jedoch schwer tun, die von den Vereinten Nationen (UN) vorgegebene Initiative umzusetzen, weiß der Pädagoge. Vor 25 Jahren hat die UN die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Das Land Baden- Württemberg begeht aus diesem Anlass das Jahr der Kinder- und Jugendrechte.
»Kinder haben nicht immer das Gefühl, mitbestimmen zu dürfen«, so Hartwig und verwies auf eine Studie des ZDF, bei der im Jahr 2007 Acht- bis Zwölfjährige befragt wurden.
Anders als bei den Erwachsenen, die langfristig planen würden, wollen Kinder sofort und schnelle Entscheidungen für ihre Interessensbereiche wie Jugendtreffpunkt, Planung von Spielplätzen oder Skateranlagen, aber auch bei der Mitarbeit im Rettungswesen wie Feuerwehr oder beim Natur- und Tierschutz. »Vereine sind Lernorte für demokratisches Denken und Handeln«, führte Hartwig als Argument auf und appellierte: »Mitbestimmung als Ressource « zu erkennen, um dem Rückgang von Mitgliederzahlen in den Vereinen zu begegnen. »Von einem Jugendausschuss profitiert der Verein, weil sich auch sportlich Nichtleistungsorientierte engagieren, Aufgaben und Verantwortung übernehmen«, so der Pädagoge. Denn, »wer nicht mitreden darf, verliert irgendwann die Lust«, um sich zu engagieren, auch wenn die Erwachsenen für die Rahmenbedingungen sorgen. Die Erfahrung aus seinem Heimatverein, dem TC Dettingen, zeige Hartwig zudem, dass die verschiedenen Generationen besser harmonieren, es keine Berührungsängste oder Hemmschwellen zwischen Jung oder Alt gebe.

Ehrungen
Für ihr langjähriges Engagement im Sportkreis Rottweil und insbesondere der Sportkreisjugend
Wurde  Heike Hargina vom WLSB die Ehrennadel in Silber
und Karlhelm Grießer die Ehrennadel in Gold überreicht.

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  Romina Burkhardt, Karlhelm Grießer, Heike Hargina und Christian Keipert von der WSJ

 

Text und Fotos:

Jürgen Schleeh

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