Schlaglichter des Sportkreistages 2010

Mit einem Hornquartett der Musikschule Rottweil wurde der außerordentliche Sportkreistag des Sportkreises Rottweil e. V. in den Räumen des Hofer-Saales der Kreissparkasse am Samstagvormittag, 6. März 2010 eröffnet.
Trotz widrigen Witterungsverhältnissen waren viele Vereinsvertreter der Einladung gefolgt um zu erfahren, was der Sportkreis in den abgelaufenen zwei Jahren zu berichten hatte.

Karlhelm Grießer, Wolfgang Jauch, Robert Nübel und Karl-Heinz Wachter

Um es gleich vorweg zu sagen, die Satzungsänderung war der Hauptgrund für diesen Sportkreistag. Hier ging es in erster Linie darum die Sportkreissatzung der WLSB-Mustersatzung anzupassen, denn bis zum Jahresende 2010 muss die Ehrenamtspauschale in den Sportkreissatzungen fest verankert sein.
Auch wird aus dem Präsidium nun ein Präsidium mit dem Präsident als Präsident und seinen stellvertretenden Vizepräsidenten und dem Sportkreisrat.
Letztlich wurden, analog der Vorlage, alle Satzungsänderungen einstimmig von den Vereinsvertretern angenommen.

Woche für Woche präsentieren die Vereine ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten, so der Sportkreisvorsitzende Robert Nübel in seiner Rede und dankte den vielen ehrenamtlichen Vertretern für ihr Engagement. Aber auch an Kommunen und Vertreter aus Politik appellierte er: „Der Sport braucht zuverlässige Partner zur Unterstützung seiner vielfältigen Aufgaben.“. Ebenso dankte er diesen für die bisherige Unterstützung.

Anerkennende Worte fand der Hausherr, das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Rottweil, Herr Roland Eckardt für die Vertreter der 237 Turn- und Sportvereine mit seinen 61 066 Mitgliedern im Sportkreis Rottweil und machte deutlich: „Der Sport bekommt durch sie ein Gesicht. In den Vereinen lernen Jugendliche miteinander umzugehen und Toleranz zu üben. Im schnellen Wandel der Zeit sind Sportvereine Fixpunkte der Gesellschaft.

Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, sprach ebenfalls lobende Worte an die Verantwortlichen: „Die Vielfalt im Sport tut gut. Sie bringt Jung und Alt zusammen und die Vielfalt der Kulturen, hat plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Die Vereine bieten attraktive Angebote für Alle.

Oberbürgermeister der Stadt Schramberg, Dr. Herbert O. Zinell rief den Anwesenden zu: „Weiter machen, auch wenn die Verhältnisse nicht besser werden“.
Er stellte das Projekt „Wir helfen Afrika“ anlässlich der Fußball-WM in Afrika vor. Näheres dazu unter: www.schramberger-helfen-afrika.de

Heiner Dangel, als Vertreter des Württembergischen Landessportbundes hob in seinem Referat die gute Arbeit in den Vereinen und Sportkreisen hervor. Drei Viertel unserer Kinder und Jugendlichen treiben Sport in Vereinen und sind somit nicht den Gefahren der „Straße“ ausgesetzt.
Ebenso machte er deutlich, „Sportförderung ist kein Zubrot, sondern die Grundlage für unsere Strukturen“. Eine Schlüsselrolle komme hier den Kommunen zu, die jedoch mittlerweile auch mittellos seien. Herr Dangel regte daher: Eine Erhöhung des Solidarpaktes des Landes für den Sport an, denn dies sei ‚die Lebensversicherung der Vereine’.
Seine Bitte: „Gute Strukturen und gute Qualifikationen nicht in Gefahr bringen, sondern zu stärken. Der bisherige Ministerpräsident G. Oettinger habe dem Sport diese Anpassung bereits zugesagt und dies solle die jetzige Landesregierung nun auch einhalten. „So sehe Kontinuität und Solidarität aus“ betonte er und fügte hinzu: „Die Wirtschaftskrise nicht zu Lasten des Ehrenamtes werden zu lassen“.
Sein Rat an die Vereinsvertreter: „Nehmen Sie Kontakt mit den Entscheidungsträgern auf.“

am Rednerpult Heiner Dangel und sitzend von links: Karlhelm Griesser, Wolfang Jauch, Robert Nübel und Karl-Heinz Wachter

Eine solide, in allen Belangen korrekte und umsichtige Kassenführung wurde dem Finanzreferenten Wolfgang Jauch bestätigt.
Die Anwesenden erteilten ihm und dem Vorstand jeweils ihre einstimmige Entlastung, ohne Enthaltungen.

Lob und Anerkennung für langjährigen Einsatz
Robert Nübel würdigte zwei Personen für langjähriges Engagement in den Vereinen und wie sie sich für Menschen eingesetzt haben:

Wolfgang Grimm mit dem Ehrenbrief des Sportkreises Rottweil. Er erinnerte daran, dass Herr Grimm zusammen mit dem Landkreis Rottweil ein Zimmer für die Sportkreisgeschäftsstelle mit viel Entgegenkommen zur Verfügung gestellt hat. Diese Gastfreundschaft habe dem Sportkreis ideell und finanziell sehr geholfen. Wolfgang Grimm, der einst als Spieler beim FSV Zepfenhan aktiv war, brachte sich über viele Jahrzehnte im Schiedsrichterwesen des Sportkreises und auf Verbandsebene ein.

Hansjörg Schmohl übergibt dem Geehrten Wolfgang Grimm den Sportkreisehrenbrief und Wolfgang Jauch ein Weinpräsent

Die WLSB-Ehrennadel in Gold erhielt Gundi Liebehenschel. Robert Nübel bezeichnete sie als eine „unersetzliche Weggefährtin im Sportkreis“. Die pflichtbewusst seit vielen Jahren vom Jugend- bis zum Erwachsenenbereich ihre Aufgaben als Öffentlichkeitsreferentin wahrnimmt. Durch ihre Kontakte wurde vor über 14 Jahren die Sylt-Freizeit ins Leben gerufen. Bei zwölf Freizeiten konnten viele hundert Jungen und Mädchen das Zeltlager auf Sand, Stroh und Luftmatratze in den Dünen als unvergessliches Natur- und Gemeinschaftserlebnis erfahren, betonte der Sportkreispräsident Robert Nübel.

Wolfgang Jauch, Finanzreferent überreicht der Geehrten Gundi Liebehenschel den Blumenstrauß

Ehrungen: von links: Robert Nübel, Wolfgang Grimm, Gundi Liebehenschel, Hansjörg Schmohl

Als Delegierte zum Landessportbundtag am 8. Mai 2010 in Weingarten wurden gewählt:
Robert Nübel, VfR Sulz, Karl-Heinz Wachter, SV Villingendorf, Lutz Müller, TG Schwenningen, Ruth Amann, RV Fluorn-Winzel, Anja Gaiselmann, SV Villingendorf (nicht auf dem Foto) und als Ersatzdelegierte: Edel Metzger, TV Epfendorf.

Delegierte zum Landessportbundtag am 8. Mai in Weingarten: von links: Ruth Amann, Lutz Müller, Edel Metzger, Karl-Heinz Wachter und Robert Nübel

Mit den Motto: „Verein(t) geht es besser“ schloss der Sportkreistag 2010.

(Text: Gundi Liebehenschel & Foto: Jürgen Schleeh)

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