Solidarpakt Sport II bis 2016

Ein ganz, ganz dicker Brocken fiel dem

Sportkreispräsidenten Robert Nübel des Sportkreises Rottweil e. V.

– und nicht nur ihm – vom Herzen

als er die nachfolgende Pressemitteilung las.

Doch lesen Sie selbst:

STAATSMINISTERIUM
PRESSESTELLE DER LANDESREGIERUNG

PRESSEMITTEILUNG 11. Januar 2011
Nr. 11/2011

Land und Sport vereinbaren Solidarpakt Sport II bis 2016

Mappus, Rau, Schick und Scheffold: Vereinbarung garantiert dem Sport als elementarem Bestandteil des Bildungsbereichs Planungssicherheit bis 2016 Mittel werden aufgestockt: 20 Mio. Euro mehr über die nächsten sechs Jahre
Übungsleiter sollen besonders profitieren
Ministerpräsident Stefan Mappus, der Minister im Staatsministerium Helmut Rau, Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick und Staatssekretär Dr. Stefan Scheffold haben am Dienstag (11. Januar 2011) mit dem geschäftsführenden Präsidium des Landessportverbands Baden-Württemberg e.V. (LSV) die Fortführung des Solidarpaktes Sport vereinbart. Von Seiten des Landessportverbandes nahmen teil: Präsident Dieter Schmidt Volkmar, Vizepräsident Heinz Janalik, Vizepräsident Gundolf Fleischer, Roland Albrecht und Hauptgeschäftsführer Rainer Hipp.
Die Ergebnisse dieser Verhandlungen müssen durch die entsprechenden Gremien des Landes, insbesondere durch die Fraktionen von CDU und FDP, und das Präsidium des Landessportverbandes noch bestätigt werden. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP Fraktion, Peter Hauk und Dr. Hans-Ulrich Rülke, tragen das Ergebnis der Verhandlungen mit.
„Der Sport leistet einen außerordentlich wichtigen und vielseitigen Beitrag für die Gesellschaft. Daher ist die Sportförderung seit jeher ein Schwerpunkt der Landespolitik. Wir haben uns deshalb auf eine Fortsetzung des Solidarpaktes Sport geeinigt und möchten damit sicherstellen, dass der Sport im Land weiterhin Planungssicherheit hat und seine wertvolle Arbeit durch eine angemessene Aufstockung der Fördermittel nachhaltig fortsetzen kann“, erklärten Ministerpräsident Stefan Mappus und der Präsident des Landessportverbandes Dieter Schmidt Volkmar.
Damit der Sport innerhalb der sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen seine vielfältigen und zunehmenden Aufgaben weiterhin erfüllen könne sei eine „angemessene und verlässliche Förderung“ des Sports notwendig. Man habe mit dem vereinbarten Solidarpakt Sport II „gemeinsam eine gute Balance zwischen den Interessen des Sports und der Haushaltslage des Landes“ gefunden.
Das Land Baden-Württemberg und der Landessportverband sehen den Sport als „elementaren Bestandteil des Bildungsbereichs und der individuellen und sozialen Lebensqualität“. Der Sport trage insbesondere und an maßgeblicher Stelle dazu bei, Kinder und Jugendliche zu verantwortungsfreudigen Bürgern zu erziehen. „Bildung und Qualifizierung im und durch den Sport sind unverzichtbare Bestandteile gesellschaftlicher und persönlicher Entwicklungsprozesse, die für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft von herausragender Bedeutung sind“, erklärten die Teilnehmer. Die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft komme auch durch seine über 3,7 Mio. Mitglieder in mehr als 11.000 Vereinen zum Ausdruck.
„Durch die Vereinbarung können die im Landessportplan beschriebenen Handlungsfelder im Breiten-, Leistungs-und Schulsport zukunftsfähig gestaltet werden“. Dies gelte insbesondere für integrative Maßnahmen und die Herausforderungen durch den demografischen Wandel.
„Der Solidarpakt ist eine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit“, betonte Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick. So verpflichte sich der Sport beispielsweise, der Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport künftig im Rahmen seiner Schwerpunkte Vorrang einzuräumen. „Insbesondere im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung und im Bereich der frühkindlichen Bildung liegen in einer noch stärkeren Kooperation zwischen Sportvereinen und Schulen sehr große Potentiale und Synergieeffekte, die es zu nutzen gilt.“
Die Vereinbarung hat im finanziellen Teil insbesondere folgende Inhalte:
Über die Laufzeit des Solidarpakts bis 2016 hinweg erhalten die Sportverbände 20 Mio. Euro mehr Fördermittel.Die Aufstockung des bisherigen Fördervolumens (rd. 64,9 Mio. €) ist wie folgt vorgesehen:
Für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport werden ab 2011 für die Laufzeit des Solidarpakts jährlich stufenweise jeweils zusätzlich 400 000 € zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Das sind über die Laufzeit des Solidarpakts hinweg 8,4 Mio. Euro zusätzlich für die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements im Sportbereich.
Ab 2012 werden insbesondere die Handlungsfelder „Bildung durch Sport“ (Bildungs-und Kooperationsprogramme, Sportmentoren, schulisches Wettkampfwesen etc.), „Spitzensportland Baden Württemberg“ (Leistungssportpersonal, Regionale Spitzensportzentren, Lehrertrainer, Nachwuchsleistungssport für Behinderte etc.), „Substanzerhaltung von Sportstätten“ (Landessportschulen, Vereinssportstättenbau,
verbandseigene Schulungsstätten, Trainingszentren) sowie das Wander-und Rettungsdienstwesen durch eine jährliche Erhöhung der Förderung
für die Laufzeit des Solidarpakts um jeweils 2,32 Mio. Euro gestärkt.
„Damit tragen wir der Bedeutung des Sports für die gesammte Gesellschaft Rechung“, erklärten die Teilnehmer. Die Unterzeichnung des Solidarpakts soll, nach Bestätigung der Gremien, noch im Februar dieses Jahres erfolgen.

weitersagen:
  • Add to favorites
  • PDF
  • email
  • Print
  • Digg
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • RSS

Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag via RSS 2.0 Feed erfolgen. Du kannst zum Ende springen um eine Antwort zu hinterlassen. Anpingen zur Zeit nicht erlaubt.

Schreibe einen Kommentar

XHTML: Diese Tags kannst Du benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>