Sportvereine müssen vom Konjunkturpaket profitieren

Sanierungsbedarf von vereinseigenen Sportstätten den Kommunen melden

Marode Umkleiden, undichte Hallendächer, veraltete Heizanlagen – viele Vereinssportstätten müssen dringend modernisiert werden. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket von Bund und Land steht den Kommunen nun zusätzliches Geld zur Verfügung, um diese notwendigen Investitionen zu fördern. Der WLSB ruft deshalb seine Mitgliedsvereine auf, mit den Städten und Gemeinden über den Sanierungsumfang zu verhandeln.

„Gerade jetzt ist es sehr wichtig, dass die Vereine mit den Städten und Gemeinden über ihre Planungen und Vorhaben sprechen, um die in die Jahre gekommenen Sportstätten zu modernisieren“, sagt WLSB-Präsident Klaus Tappeser. Da die Zusammenarbeit der Sportvereine mit den Kommunen traditionell gut und konstruktiv ist, geht Tappeser davon aus, dass die Vereine auf die Unterstützung der Kommunen zählen können.

Dabei geht es sowohl um vereinseigene Sportstätten wie auch kommunale Anlagen und Hallen, die von den Vereinen genutzt werden. „Neben Bildungs- und Kultureinrichtungen ist das Sportangebot der Vereine ein wichtiger Faktor der Lebensqualität in den Kommunen“, erklärt Robert Nübel, SportkreisPräsident des Sportkreises Rottweil e. V. Die WLSB-Vereinsstudie aus dem Jahr 2004 hat unter anderem ergeben, dass der Zustand der Sportanlagen einen deutlichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Vereinsmitglieder hat – und damit die Attraktivität des Sportangebots.

Neben den Kommunen fördert auch der WLSB die Modernisierung und Sanierung sowie den Neubau von vereinseigenen Sportstätten. Jährlich werden zwischen 5 und 5,5 Millionen Euro zugeteilt. Für eine zeitnahe und ansprechende Förderung werden allerdings deutlich mehr Finanzmittel benötigt. Mit den ausgezahlten Zuschüssen unterstützt der WLSB Investitionen der württembergischen Vereine von rund 30 Millionen Euro jährlich. Schon damit sind die Sportvereine ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in den Gemeinden und Regionen.

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