Üben der fünf „A’s“ des Tapens

Voll ins Schwarze getroffen hatte der Sportkreis Rottweil mit seinem ersten Tageslehrgang: „Richtiges Tapen“ des Jahres 2013.

Innerhalb von wenigen Tagen nach Erscheinen des Jahresprogrammes 2013 war der Lehrgang belegt. Der Run war so groß, so dass eine Wiederholung am 13. April stattfinden wird.

Die Inhalte: Anatomie und häufige Sportverletzungen hatten sicherlich den angesprochen Kreis der Übungsleiter und Betreuer neugierig gemacht.

Und die Räumlichkeiten der langjährigen Sportkreisjugendleiterin Heike Hargina waren natürlich ideal. Auch wenn Heike Hargina nicht mehr in der ersten Reihe der Sportkreisjugend agiert, so war es für sie als ausgebildete Physiotherapeutin selbstverständlich ihre Physiopraxis zur Verfügung zu stellen.

Das Sportkreis-Trio: Dr. Ute Bender, Oberärztin, Martin Glunk, Physiotherapeut und Heike Hargina, Physiotherapeutin ergänzten sich hervorragend.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer/-innen war klar, sie waren wissbegierig und wollten in die Tiefen des richtigen Tapens eingeführt werden.

Nach der Theorie insbesondere des Kniegelenks durch Dr. Ute Bender, zeigte Martin Glunk wie ein Tape-Verband richtig angelegt wird. Ein Versuchskaninchen war schnell gefunden und aller Augen richteten sich auf das „Opfer“.

Viele Fragen konnte das Trio beantworten jedoch erstaunt waren die Teilnehmer, dass ein Bänderriss z. B. im Sprunggelenk nicht zwangsläufig operiert werden müsse.

Wichtig und unerlässlich sei jedoch die Ruhigstellung und Schonung des Gelenkes.

Sehr anschaulich demonstrierte Martin Glunk das „Sprung-ABC“, es erfordert

hohe Reaktionskräfte der passiven Strukturen

eine hohe technische Koordination sowie

konzentrische und exzentrische Muskelkraft.

Vor dem „Sprung-ABC“-Training ist unbedingt, ein Warming up durchzuführen, um die Elastizität des Gelenkknorpels zu gewährleisten.

Heike Hargina war es dann vorbehalten, mit den Teilnehmer den funktionellen Tapeverband zu demonstrieren z. B. den klassischen Sprunggelenkverband und einen Entlastungsverband des Fingermittelgelenk und was ganz wichtig ist, aufzuzeigen, wann es unerlässlich ist, einen Arzt aufzusuchen:

bei klopfenden oder drückenden Schmerzen

Schwellungszunahme

Bluterguss

Schwellung an tapefreien Körperregionen

Hautverfärbungen (weiß/blau

Sensibilitätsstörungen, Taubheitsgefühl, Ameisenkribbelgefühl

Juckreiz

Grundsätzlich gilt folgende Regel:

Bei Verletzungen immer einen Arzt aufsuchen.

Für den Fall der Fälle ist es ein Plus für den Trainer, Übungsleiter jedoch die Grundvoraussetzungen des Tapens zu beherrschen, um das geschädigte Gelenk zunächst einmal zu stützen, schützen und zu entlasten.

So wurden viele Rollen Tape beim Üben der 5A’s:

Abmessen

Ansetzen

Abreißen

Anlegen

Anmodellieren

leer gerollt!

Leider ist auch der zweite Tape-Lehrgang bereits voll ausgebucht.

Hinweisen möchte der Sportkreis Rottweil jedoch auf den „Erste Hilfe Kurs für Sportgruppen“ in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Rottweil am 27.-28. April 2013.

Anmeldungen hierzu bereits jetzt schon möglich: Sportkreis Rottweil e. V., Geschäftsstelle Kaufm. Schulen, Neckarstr. 8, 72172 Sulz a. N. oder per E-Mail: sk@sk-rw.de

Eine detaillierte Ausschreibung demnächst auf der Homepage des Sportkreises: www.sk-rw.de.

Text und Fotos:

Gundi Liebehenschel

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