„Wer bescheißt – wird bestraft“

Zum festen Jahresprogramm gehört beim Sportkreis Rottweil der Seminarabend mit Jörg Schlegel aus Stuttgart, heuer mit dem Motto – Aktuelles im Sportversicherungsvertrag und möglicher ergänzender Schutz für die Vereinspraxis – dieses Thema beschäftigt verstärkt die Vereinsvorstände, Kassierer und andere Funktionäre in den Sportvereinen die schauen müssen dass ihr Verein aktuell und damit auf dem neuesten Stand ist.
Der Sportkreis Rottweil, als Partner und Ansprechpartner der Vereine liess sich gerne, so der Sportkreisvorsitzende Robert Nübel aus Renfrizhausen in die Pflicht nehmen und lud zum Seminar nach Sulz in die Kreisberufsschule ein.

Sportkreis Rottweil 2015 Versicherung-Seminar01

Die Resonanz war sehr gut und zeigte dass der Sportkreis Rottweil mit den Angeboten für die 234 Vereine mit seinen 61 000 Mitgliedern, darunter 20 000 Kindern und Jugendlichen genau auf dem richtigen Weg ist, als Referent konnte Jörg Schlegel aus Stuttgart gewonnen werden der in Zusammenarbeit mit der ARAG-Sportversicherung und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) immer wieder versucht die idealen Versicherungen die ein Verein sowohl für die sportlichen Aktivitäten wie auch für das Engagement drumherum braucht. Speziell ging Jörg Schlegel auf den Sportversicherungsvertrag des WLSB ein, der am 01. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Natürlich forderte Schlegel von den Vereinen Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, sollte in den Vereinen gewisse Vorfälle konstruiert werden kommt dies irgendwann zu Tage. „Wer bescheißt – wird bestraft“, diese Botschaft kam bei den anwesenden Vereinen an, immerhin waren knapp 20 Vertreter (ein Teil davon auf dem Foto) nach Sulz gekommen und sorgten dafür dass Robert Nübel zufrieden war. Natürlich gilt es gewisse Vorraussetzungen zu beachten, Schlegel versicherte dass jeder versichert ist der Mitglied in einem Sport- oder Turnverein und die Mitglied des WLSB sind, dies gilt auch bei Dorfmeisterschaften bei denen der Sportler nicht unbedingt Mitglied des Veranstaltervereines sein muss. Schlegel liess in seinem Vortrag nichts aus, ging auf die verschiedenen Sparten mit Haftpflicht-Versicherungsschutz, Unfall- und Krankenversicherungsschutz, der Rechtschutzversicherung und auch der Vertrauensschadenversicherung ein. Dass neben den Spielern und Sportlern auch Vorstände, Funktionäre, Trainer, Übungsleiter, aktive und passive Mitglieder wie auch vom Verein beauftragte Betreuer, Trainer und Helfer und nicht zuletzt Angestellte, Arbeiter und Mitarbeiter gegen Vergütung zu einem Verein gehören zeigt wie flexibel der Sportversicherungsvertrag sein muss. Auch die verschiedenen Veranstaltungen die ein Verein im Programm hat um auch finanziell über die Runden zu kommen müssen genau erfasst werden, da gehören interne und öffentliche Veranstaltungen genauso dazu wie Ausflüge und Reisen. Alles ist möglich in einem modernen Verein und so muss auch wirklich alles versichert sein. Am Ende des Seminars bedankte sich Robert Nübel bei allen Vereinen, aber auch beim Referent mit dem Hinweis dass auch im kommenden Jahr ein Seminar auf dem Programm stehen wird, der Termin und das Thema werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Text und Foto:
Wolfgang Heidepriem

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