Wo drückt der Schuh?

Wo drückt der Schuh? – „cool & clean – für sauberen Sport“

Zu einem „Runden Tisch“, will sagen zu einem Erfahrungs-und Meinungsaustausch hatte der Sportkreis Rottweil am 15.11. ins Sportheim des SC Lindenhof geladen.

Wie wichtig dieser Austausch der zwei Säulen des Sports: Sportkreis – Fachverbände sind, stellte dieser Abend klar unter Beweis. So weiß ein jeder der ehrenamtlichen Funktionäre nun wo der Schuh drückt.

Ein gewichtiges Thema dieser Runde war die Initiative der Württembergischen Sportjugend in Kooperation mit Swiss Olympic und der Landesarbeitsgemeinschaft der Beauftragten für Suchtprophylaxe & Kommunalen Suchtbeauftragten: „cool & clean – für sauberen Sport“.

In einem sehr anschaulichen Referat brachte Matthias Bauer, Geschäftsführer der Württ. Sportjugend, den Anwesenden die Aktion „cool & clean“ nahe.

„Was sollen und können die Sportvereine denn noch alles leisten über den sportlichen Part hinaus?“ Diese Frage stellte er zunächst einmal in den Raum und sehr schnell war allen klar, warum es eigentlich ging. Nämlich um Suchtprävention mit „cool and clean“

Zunächst einmal: Wer hat’s erfunden…? Ja, die Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports.

Sauberer und fairer Sport soll zur Selbstverständlichkeit werden.

Die Eigenverantwortung und Vorbildfunktion wird ins Bewusstsein gerückt. Denn einen Trainer mit Zigarette im Mund und Bierflasche in der Hand sollte es nicht geben! Schlechte Beispiele sieht man in den Medien zuhauf!

Angedacht sind fünf Vereinbarungen.

1. Ich will meine Ziele erreichen!

2. Ich verhalte mich fair!

3. Ich leiste ohne Doping!

4. Ich verzichte auf Tabak und Cannabis und trinke Alkohol,

wenn überhaupt, verantwortungsbewusst.

5. Ich…/Wir…! (eigene Vereinbarung)

z. B. wie gehen wir miteinander um

Angedacht ist weiterhin, dass Vereine, deren Mannschaft oder Mannschaften mitmachen, ein Vereinszertifikat erhalten.

„cool and clean“ findet im Alltag statt. Spezielle Bedürfnisse oder neue Trends, die zur Gefährdung Jugendlicher führen, werden aufgenommen und bearbeitet.

Ein Infoblatt kann beim Sportkreis Rottweil angefordert werden.

Weitere Infos findet man unter: www.collandclean.de

Wichtig bei alledem sei durch Spiel und Sport eine Verbindung herzustellen und dies alles wird durch die WSJ unterstützt!

Entwickelt wurden Spielformen mit einem präventiv-pädagogischen Gedanken.

Die WSJ bildet Multiplikatoren für die groß angelegte Kampagne im Frühjahr 2011 aus. Diese nehmen teil an dezentralen Info-Abenden und Schulungen (in Kooperation mit den Beauftragten für Suchtprophylaxe (BfS) & Kommunalen Suchtbeauftragten und den Sportkreisen.

Für Motivationstrainer liegen neben allen kostenlosen Infobroschüren, z. B. auch Anleitungen für alkoholfreie Cocktails und T-Shirt bereit. Mit dieser Aktion angesprochen und motiviert werden sollen Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahre.

Es wäre erfreulich, wenn sich viele Vereine des Sportkreises Rottweil diese Themas annehmen würden.

Die Ergebnisse dieser Gesprächsrunde werden sich im Jahresprogramm 2011 des Sportkreises Rottweil e.V. niederschlagen.


 Das Foto zeigt von links: Berthold Stockburger (Ringen), Joachim Thiele (Turnen), Wolfgang Jauch (SK-Finanzen), Hansjörg Schmohl (Sprecher der Fachverbandsvertreter), Robert Nübel (Sportkreispräsident) und Referent Matthias Bauer (Geschäftsführer der WSJ)

Das Foto zeigt von links: Berthold Stockburger (Ringen), Joachim Thiele (Turnen), Wolfgang Jauch (SK-Finanzen), Hansjörg Schmohl (Sprecher der Fachverbandsvertreter), Robert Nübel (Sportkreispräsident) und Referent Matthias Bauer (Geschäftsführer der WSJ)


Text und Foto:  Gundi Liebehenschel

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